[Erstveröffentlichung: 4. Mai 2009]

dawkins gipfel Richard Dawkins   Der Gipfel des UnwahrscheinlichenVon den bis­her gele­se­nen Büchern Richard Dawkin’s ist die­ses das bis­her am ein­fachs­ten zu lesende. Zumal nach dem „Blinden Uhrmacher”.
Dawkins steigt tief in die Evolutionsbiologie ein und erklärt am Lieblingsbeispiel der Kreationisten, dass zum Beispiel die Entstehung des (kom­ple­xen) Auges tat­säch­lich auch mit der Evolution ver­ein­bar ist und kei­ner „Hilfe von Außen” benö­tigte.
Er bedient sich – wie in allen sei­nen Büchern – wie­der einer an Metaphern rei­chen Sprache, die es ermög­licht, dass auch der nicht so beschla­gene Leser Zusammenhänge begreift, die – in rei­nen Formeln aus­ge­drückt – schwer ver­ständ­lich sind. Der titel­ge­bene Gipfel des Unwahrscheinlichen ist als Metapher für die (aktu­ell) zu sehen­den Lebensformen auf der Erde zu ver­ste­hen. Und wie die Lebenwesen auf diese Gipfel gelan­gen konn­ten (und wes­halb es viele Gipfel gibt) ist die Grundfrage des Buches. (Die Metapher des Gipfels und sei­ner “Besteigung” durch das Leben erscheint auch im „Gotteswahn” noch ein­mal.)

Wunder gibt es immer wie­der, vor allem in der evo­lu­tio­nä­ren Schöpfung. Die belebte Natur um uns herum hat es im Laufe von Milliarden von Jahren zu einer Perfektion gebracht, die unglaub­lich ist und nach Erklärungen sucht. Es ist daher nicht ver­wun­der­lich, wenn gerade diese Disziplin ihre Leute so begeis­tert und immer wie­der über­rascht. Richard Dawkins, Evolutionstheoretiker und Verfasser meh­re­rer Sachbücher, ist einer von denen, die sich mit der Natur auf ein Kräftemessen der Fantasie ein­lie­ßen. (Quelle: Amazon.de)

Im „Blinden Uhrmacher” defi­niert Dawkins den „Zufall” in der Evolution… in die­sem Buch zeigt er, was das tat­säch­lich bedeu­tet.

„Richard Dawkins ist nicht nur der radi­kalste Denker der Evolutionsbiologie, son­dern auch unser bes­ter Wissenschaftsautor. Sein Stil ist klar, ele­gant und von hohem intel­lek­tu­el­len Reiz.“ Douglas Adams (Quelle: Klappentext)

Und so, wie Douglas Adams ein Hohelied auf Dawkins singt… zitiert die­ser auch jenen. Dawkins ver­weist an einer Stelle auf Adams „Restaurant am Ende des Universums” – und zwar auf die Kuh, die sich selbst zum Verzehr anbie­tet (das im Übri­gen im Zusammenhang mit der mora­li­schen Frage nach den Rechten der Tiere; der Lebewesen).

Also: ein über­aus lesens­wer­tes Buch von Dawkins – mal wie­der.

Nic

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Nic

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One Response to Richard Dawkins – Der Gipfel des Unwahrscheinlichen

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