unicef logo UNICEF zum Weltkindertag 2010Anlässlich des Weltkindertags und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen in New York am 20.9. for­dert UNICEF mehr Einsatz der Regierungen für die Rechte der Kinder. Die glo­bale Finanzkrise, der Klimawandel, die wach­sende Zahl von Naturkatastrophen sowie bewaff­nete Konflikte ver­schär­fen die Not der ärms­ten Familien. Über eine Milliarde Menschen leben heute in extre­mer Armut – mehr als die Hälfte davon sind Kinder.

„Die ärms­ten Kinder lei­den am meis­ten unter Krankheiten, Hunger und Ausbeutung. Sie müs­sen im Mittelpunkt aller Anstrengungen ste­hen, sonst schei­tern die Millenniumsziele. Investitionen in die ärms­ten Kinder sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Sie sind der wirk­samste Beitrag für nach­hal­tige Entwicklung und Sicherheit“, erklärte Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland

Zum Auftakt des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zu hal­ten und den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung zu ver­stär­ken. Insbesondere müs­sen mehr Investitionen in die Grundbildung von Kindern gemacht wer­den. Weltweit gehen über 100 Millionen Kinder nicht ein­mal in eine Grundschule.

Nach einer aktu­el­len Studie von UNICEF sind zwar in den ver­gan­ge­nen Jahrzehnten Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, beim Kampf gegen die Kindersterblichkeit und bei den Einschulungsraten zu ver­zeich­nen. Doch diese sind sehr ungleich ver­teilt und gerade die ärms­ten Kinder sind viel­fach davon aus­ge­schlos­sen.

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