… und Raider heißt jetzt Twix…

Foto: Spiegelfechter
Frau von der Leyen will nun also Hartz-IV nun nicht mehr Hartz-IV nennen. Denn Hartz-IV ist böse und und ungerecht. Und deshalb soll man zu Hartz-IV nicht mehr Hartz-IV sagen.
Denn: “die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) [will] den Begriff „Hartz IV“ aus dem Sprachgebrauch zurückdrängen.” (Focus)
Na dann… dann wird die große Gerechtigkeit über Deutschland kommen. und aus Twix wird wieder Raider…
Nic
6 Responses to … und Raider heißt jetzt Twix…

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wie wäre es mit hartz V.
Da Peter Hartz vermutlich nicht so glücklich damit wäre, soll das jetzt „Basisgeld“ heißen…
Aber “FDP/CDU-Hungergeld” wäre wohl richtiger…
Da der Spiegelfechter meine Kommentare löscht, wechsle ich eben nach hier. Thema, Titel und Bild sind gleich, sollte also passen. Der schlimme Kommentar, der dem Spiegelfechter zu heikel war, im Wortlaut: “Porsche-Partei ist ein guter Vorschlag für die SED. Oder hat die sich etwa auch umbenannt?” Bezog sich auf einen Kommentar, in dem der Vorschlag gemacht wurde, die FDP in Porsche-Partei umzutaufen. Ich hoffe, dass man wenigstens hier das ist, was man von anderen fordert: tolerant.
ich sag mal so: für diesen schiefen Witz so einen Aufstand…
aber bitte, da ist Dein Kommentar.
Jedoch ist er eher langweilig, denn der Gag ist alt. Und fragwürdig: denn wenn Du die LINKE noch als SED bezeichnest scheinst Du irgendwie die letzten 20 Jahre verschlafen zu haben. Und Herrn Ernst vorzuwerfen, dass er einen uralten Porsche fährt ist ebenso … fragwürdig. Warum denken manche, dass man als Linker in Sack und Asche zu gehen hat?
Dass dieser Gag alt war wusste ich nicht. Den Porsche werfe ich dem Mann nicht vor. Ich fand’s nur irgendwie gerade passend, wenn einem der Begriff “Porsche-Partei” vor den Schnabel geworfen (wär mir sonst wahrscheinlich gar nicht aufgefallen) wird. Die Umbenennungen und ihre Gründe sind mir bekannt. Dass es dabei nicht allein um Euphemismen oder Herkunfts-Verschleierung geht, weiß ich ebenfalls. Nur ist natürlich die Idee, dass man mit der Sprache schönfärben und damit aufs Bewusstsein einwirken könnte, keine, die exklusiv bei Konservativen zu finden wäre. Mir scheint jedenfalls, dass man hier diskutieren darf. Beim Spiegelfechter durfte ich das auch bis ich schrieb, dass man als kritischer Journalist (auch) die taz kritisch lesen solle, statt daraus abzuschreiben. Der Kommentar stand fünf Minuten drin, dann war er weg, seitdem übt der Hausherr sein Hausrecht aus.
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