Matthias Matussek schreibt bei  SPON die­ses:

Was all die Ausgrenzungstechniker nicht begrei­fen, ist, dass sich das, was Sarrazin ver­kör­pert, nicht aus­gren­zen lässt. Es ist die Wut von Leuten [...] Die wütend zur Kenntnis neh­mend lesen, dass sich west­li­che Staatsmänner für Frauen in einem isla­mi­schen Land ein­set­zen müs­sen, weil diese dort als Ehebrecherinnen gestei­nigt wer­den sol­len.

Stimmt! Wie doch genau die west­li­chen Staatsmänner dafür ste­hen, keine Geschäfte mit dem ira­ni­schen Regime zuzu­las­sen und per­ma­nent auf die Menschenrechtsverletzungen in Iran hin­wei­sen. Man weiss schon gar nicht mehr, wie man dem ent­ge­hen soll. (Achtung, das war Zynismus!)

Die von Matussek benann­ten Staatsmänner sind auf einen Zug auf­ge­sprun­gen, den sie weder fah­ren noch zum Fahren brach­ten. Diese Staatsmänner unter­stüt­zen wei­ter­hin mehr oder weni­ger offen das kle­ri­kale Regime in Iran – und die Geschäfte mit die­sem. Scham und Schande über sie!

Nur weil unter ande­rem auch Mina Ahadi die Weltpresse auf den Fall Shiva Nazar Ahari auf­merk­sam gemacht hat, konnte die Damen und Herren Staatsmänner die Augen davor nicht mehr ver­schlie­ßen. Und fühl­ten sich aus popu­lis­ti­schen Gründen ver­an­lasst, dazu irgend­et­was her­aus zu posau­nen. Wichtiges, Grundlegendes war das alles nicht.

Ich nenne, was Herr Matussek da von sich gibt, ver­lo­gen. So wie der Spiegel ins­ge­samt in der Debatte “Sarrazin” ver­lo­gen ist. (siehe die Quellenauszüge hier)

Nic

Hinweis: eine lesens­werte Gegendarstellung zum gesam­ten Matussek-Artikel fin­det sich im MigrationsBlog.

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Nic

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