Month: August 2010 (page 2 of 11)

Mein zehntausendstes Foto

…ist das zweite in die­sem Post. es ist das 10.000ste mit mei­ner Canon 400D.

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Freiheit statt Angst 2010 – Der Trailer

Im offi­zi­el­len Blog für die dies­jäh­rige Freiheit-statt-Angst-Demo ist heute der Trailer zur Demo erschie­nen. Sehenswert! Und die Aktion: Unterstützenswert!


Quelle: YouTube

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100 Städte gegen Steinigung, die Fotos aus Berlin

(Fotos zum Vergrößern ankli­cken)

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Flüchtlingshilfe Iran e.V. braucht Unterstützung

IranBei der gest­ri­gen Mahnwache für Iran wurde noch ein­mal drin­gend dar­auf ver­wie­sen, dass die groß­ar­tige Hilfe, die den ira­ni­schen Flüchtlingen, die inzwi­schen in Berlin leben,  unter ande­rem auch den Spenden Vieler zu ver­dan­ken ist, die gehol­fen haben und hel­fen. Etliche die­ser Helfer, Spender, Unterstützer möch­ten unge­nannt blei­ben. Und anders, als viele Medien dies dar­stel­len, han­delt es sich nicht um eine Hilfe nur von Iranern für Iraner. Umso schwe­rer ist es für die Flüchtlingshilfe, die not­wen­di­gen Gelder auf­zu­brin­gen, die benö­tigt wer­den, um zum einen den Flüchtlingen in der Türkei, in Griechenland und ande­ren Ländern zu hel­fen. Zum Anderen ist auch die Unterbringung, Ausstattung mit dem Nötigsten, Miete und und und für unsere geret­te­ten ira­ni­schen Freunde nicht umsonst zu haben.

Daher auch hier noch ein­mal der Aufruf:

Menschenrechtsaktivisten aus dem Iran, geflo­hen aus der Heimat, muss­ten ihre Land in den meis­ten Fällen ohne Hab und Gut ver­las­sen. Das Einzige, was ihnen geblie­ben ist, ist die Kleidung, die sie tra­gen. Diese in Not Geratenen - wol­len wir in sol­chen Situationen hel­fen!
In Anbetracht lee­rer öffent­li­cher Kassen wird Eigeninitiative immer not­wen­di­ger.
Deshalb haben wir die Flüchtlingshilfe Iran e.V. gegrün­det.
Wir wol­len ziel­ori­en­tiert in unse­rer direk­ten Umgebung, aber auch natio­nal und inter­na­tio­nal eine “hel­fende Hand” sein.
Um die Hilfsprojekte erfolg­reich zu rea­li­sie­ren, ist neben dem per­sön­li­chen Einsatz auch eine trag­fä­hige finan­zi­elle Grundlage not­wen­dig.

Wollen Sie sich per­sön­lich enga­gie­ren, ken­nen Sie Bedürftige oder möch­ten Sie ein Projekt ins Leben rufen?
Dann neh­men Sie  Kontakt zu uns auf.

Helfen Sie mit! Jedes Engagement zählt!

Herzlichen Dank im Voraus.

Hajo Funke , Azar Karimi, RoschanakTabari, Farin Fakhari, Lutz Bucklitsch

Für Spenden steht ein Konto bei der Bank für Sozialwirtschaft zur Verfügung:

Onlinespenden bzw. für Über­wei­sun­gen:

Bank für Sozialwesen
BLZ 100 205 00
Konto Nr.: 117 6500
IBAN: DE 3110020500 391176500
BIC: BSSWDE 33BER

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Fotos der Iran-Mahnwache am Brandenburger Tor

Trotz des unan­ge­neh­men Wetters tra­fen sich auch an die­sem Freitag einige AktivistInnen in Berlin auf dem Pariser Platz, um an die Menschenrechtsverletzungen in Iran auf­merk­sam zu machen. Wie immer gibt es hier einige Fotos (zum Vergrößern ankli­cken):

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Dokument: Zu den Äußerungen von Thilo Sarrazin

Deutsches Institut für Menschenrechte

Zu den Äuße­run­gen von Thilo Sarrazin, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank

„Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel set­zen“ – so heißt der Titel eines „Sachbuchs“, das nächste Woche im renom­mier­ten DVA- Verlag erschei­nen wird. Angesichts der Aufmerksamkeit, die Thilo Sarrazins Buch bereits jetzt erzielt, ist es nicht mög­lich, es zu igno­rie­ren. Mit die­sem Beitrag sol­len Äuße­run­gen von Thilo Sarrazin ins­be­son­dere einer men­schen­recht­li­chen Betrachtung unter­zo­gen wer­den. Zumal Titel und erste ver­öf­fent­lichte Auszüge des Buches zei­gen, dass Thilo Sarrazin, als Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank Inhaber eines hohen öffent­li­chen Amtes, fort­setzt, was er bereits in der Vergangenheit getan hat.

Dazu zäh­len dif­fuse und pole­mi­sche Ausführungen zur gegen­wär­ti­gen Einwanderungspolitik in Deutschland. Dabei zeich­net er ein Bild, als ob Zuwanderung nach Deutschland kei­ner Steuerung unter­liege, so dass Menschen ein­fach nach Deutschland ein­wan­dern und hier Sozialleistungen bezie­hen könn­ten. Dies ist mit­nich­ten der Fall.

Die Ausführungen Sarrazins sind nicht nur gekenn­zeich­net durch man­gelnde Sachlichkeit. Sarrazin mani­pu­liert. Dies etwa dann, wenn er Diskriminierung im Bildungssystem und im Bereich der Beschäftigung mit gro­tes­ken Thesen ein­fach leug­net. Außerdem greift er belie­big auf Statistiken zurück, die er so ein­setzt, dass sie zu sei­ner Weltsicht pas­sen. Andere Interpretationsmöglichkeiten bezieht er nicht mit ein. Datenerhebungen oder Ergebnisse wis­sen­schaft­li­cher Untersuchungen, die zu sei­ner eige­nen Wirklichkeit nicht pas­sen, fin­den keine Erwähnung.

Deutschland gehört zu den Staaten, die sich – wie die EU und zahl­rei­che Staaten welt­weit – zu den Menschenrechten beken­nen. Sarrazins Ausführungen ver­ken­nen die Bedeutung von Menschenrechten und inter­na­tio­na­lem Flüchtlingsschutz. Sofern sie sei­nen Vorstellungen von Politik ent­ge­gen­ste­hen, begreift er sie als läs­ti­ges Übel, das belie­big abzu­schaf­fen sei. („In sol­chen grund­sätz­li­chen poli­ti­schen Fragen ist nichts alber­ner als der Hinweis, die­ses oder jenes sei recht­lich nicht mög­lich. (…) Das Grundgesetz ist schon für weit­aus unbe­deu­ten­dere Fragen geän­dert wor­den.“) Sarrazin scheint nicht zu ver­ste­hen, dass Menschenrechte und inter­na­tio­na­ler Flüchtlingsschutz den Staat bin­den. Seine Vorschläge für Ände­run­gen in der Zuwanderungspolitik sind weder mit inter­na­tio­nal gül­ti­gen Menschenrechten ver­ein­bar noch mit dem deut­schen Grundgesetz. Sie bewe­gen sich außer­halb der ver­fas­sungs­recht­li­chen Ordnung.

Kennzeichnend für die Äuße­run­gen Sarrazins ist, dass er die Gesellschaft in Deutschland nach dem Muster „Wir“ und die „Anderen“ unter­teilt. Innerhalb der „Anderen“ bil­det er wei­tere Untergruppen wie „Türken“ „Araber“ oder wahl­weise „mus­li­mi­sche Migranten“, deren Mitgliedern er in ver­all­ge­mei­nern­der und her­ab­wür­di­gen­der Weise bestimmte nega­tive Eigenschaften zuschreibt. Den Vorwurf ras­sis­ti­scher Denkstrukturen weist Sarrazin dabei von sich. Gleichzeitig greift er zu einem Stilmittel, das bei der Verbreitung sol­chen Gedankenguts nicht unüb­lich ist. Er beklagt die Mauern der poli­ti­schen Korrektheit, um gleich­zei­tig ras­sis­ti­sche Verbalattacken vor­zu­neh­men.

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Mediensatire von Prof. Kruse ist Eröffnungsfilm der 18. ContraVision

[per Mail]

Was ist die all­mo­nat­li­che Sonntagsfrage wert? Informatik-Professor Eckhard Kruse zeich­net ein bizar­res Bild vom Umfragewahn à la ZDF-Politbarometer und ARD-Deutschlandtrend. Seine Mediensatire “DeGX-Analyse” eröff­net am 3. September das 18. Internationale Filmfestival ContraVision, des­sen kon­tro­ver­ses Programm für viele Diskussionen sor­gen wird.

Die teuf­lisch gut ani­mierte Bibel-Neuinterpretation “Judas & Jesus” von Olaf Encke und Claudia Romero erhält sicher­lich nie­mals eine Jugendfreigabe durch die FSK. Die wich­tige Bewertung durch die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) wird am 22. September vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden ver­han­delt. Unabhängig davon beschließt der Film am 4. September das erste Festivalwochenende.

Insgesamt lau­fen im Wettbewerb der ContraVision 72 Kurzfilme von allen Kontinenten. Die Philippinen, Singapur und Südafrika sind erst­mals mit Filmen im Programm ver­tre­ten. Die Preise für die Wettbewerbsgewinner wer­den seit der Gründung des Festivals im Jahr 1993 vom Publikum ver­lie­hen. Und das ohne Umfragen und Verwaltungsgericht.

Weiterführende Informationen:
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Bloggerin droht Todesstrafe

[per Mail]

Helfen Sie Shiva Nazar Ahari und unterschreiben Sie die Petition für ihre
Freilassung!

*Reporter ohne Grenzen startet Petitions-Kampagne* Iran: Bloggerin droht
TodesstrafeShiva Nazar Ahari.

Regimekritische Berichterstattung kann im Iran schlimmstenfalls die
Todesstrafe zur Folge haben. So auch im Fall der Bloggerin und
Menschenrechtsaktivistin Shiva Nazar Ahari. Ihr wird unter anderem
Feindschaft zu Gott vorgeworfen. Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Irans
Behörden in einer Petition auf, Ahari freizulassen. Für die Entlassung haben
bis dato rund 1.500 Personen unterzeichnet, darunter auch Politiker und
Schauspieler, wie eine ROG-Sprecherin gegenüber MEEDIA erzählte.

Die Namen der Prominenten-Unterstützer wollte die ROG-Sprecherin allerdings
nicht nennen. Auch blieb bisher eine Reaktion aus dem Iran auf die Petition
der Menschenrechtsorganisation aus. Am kommenden Montag wollen ROG die
ersten Unterschriften in die islamische Republik weiterleiten.

Eine Entscheidung könnte am 4. September fallen - an diesem Tag ist die
nächste Verhandlung der Bloggerin angesetzt. Die von Reporter ohne Grenzen
weltweit initiierte Petition richtet sich an den iranischen Justizoberen,
Ayatollah Sadegh Ardeshir Larijani, und dessen Bruder, den Vorsitzenden des
Menschenrechtsstabes der iranischen Justiz, Mohammad Javad Larijani.
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