Unglaubliches vermeldet die evangelische Sonntagszeitung

Dutzende von Iranern lassen sich in Deutschland in jedem Monat taufen! Weil nämlich, so der Artikel, die Iraner der Religion abgeschworen haben, die in Iran als Diktatur daher kommt.

Weshalb nur kommt mir das völlig unglaubwürdig vor? Und vor allem der letzte Satz lässt mich dann stutzen: “…die deutschen Behörden nähmen bei einer drohenden Abschiebung kaum noch Rücksicht auf die Religionszugehörigkeit”. Ich würd wirklich gern wissen, woher der evangelische Pressedienst seine Informationen bekommt.

Nic

1 Comment

  1. Ich habe Konvertiten vom Islam zum Christentum immer für extrem selten bis nicht vorkommend gehalten, bis ich eine arabisch-sprachige Gemeinde von Konvertiten vom Islam zum Christentum kennengelert habe.

    Unter arabisch-sprachigen gibt es weniger Konvertiten als unter Tüken oder gar Iranern.

    Die meisten in dieser arabisch-sprachigen Gemeinde sind extrem ängstlich und verbergen ihr Christsein. Wenn unter Arabern herauskommt, dass jemand Christ geworden ist, wird es meist extrem brenzlig, deshalb verstecken diese Christen sich, oft sogar vor der eigenen Familie.

    Dass es unter Exil-Iranern, die explizit das Mullah-Regime ablehnen, vielleicht etwas lockerer zugeht, mag sein.

    Kann man eigentlich unter Exil-Iranern öffentlich und problemlos sagen, dass man Christ geworden ist?

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