piraten logo Mein Jahr als PiratHätte mich mein guter Freund Zenga nicht daran erin­nert… die­ses his­to­ri­sche Datum wäre unbe­merkt an mir vor­bei­ge­gan­gen: Seit einem Jahr bin ich Mitglied der Piratenpartei.

Was ist in die­sem Jahr nicht alles gesche­hen!

Als ich sei­ner­zeit – um die Bundestagswahl herum und kurz danach – davon schrieb, dass sich nach der Wahl und mit der “nor­ma­len” Parteiarbeit die Spreu vom Weizen tren­nen würde, wußte ich natür­lich noch nicht, wohin mich der Wind wehen würde.
Und heute? Heute muss ich fest­stel­len, dass ich eher zur Spreu denn zum Weizen gehöre.

Was aller­dings nicht daran liegt, dass ich die Parteiziele nicht mehr teile würde. Sondern vor allem daran, dass sich im letz­ten Jahr für mich Vieles und Grundlegendes ver­än­dert hat. Und ich Aufgaben gesucht und gefun­den habe, die mir sehr nahe sind und für die ich arbeite und all meine Energie (und ein wenig mehr) gebe. Es gibt – mei­ner Meinung nach – zwi­schen Beidem sogar Berührungspunkte. Aber der Schwerpunkt hat sich ver­än­dert: weg von der Piratenpartei hin zu GBS/EHBB und hpd.
Ich habe lange über­legt, wes­halb das so ist; bin ich doch auch mit gro­ßem Enthusiasmus zu den Piraten gekom­men und finde mich dort auch noch immer von mei­ner Einstellung her wie­der.

Wie ich es sehe: ich brau­che Strukturen; fer­tige, funk­tio­nie­rende zumal. Und daran krankt es mei­ner Meinung nach noch etwas bei die­ser jun­gen Partei. Das wird sich geben und trotz der nun tat­säch­li­chen Einführung der “Demokratie von unten” (Stichwort LF) wer­den sich über kurz oder lang Strukturen erge­ben. Ansätze gibt es ja: Spezialisierungen, deut­li­che Worte und Fachleute, die gehört wer­den (mehr oder weni­ger).

Ich hatte das unwahr­schein­lich große Glück, zum rich­ti­gen Zeitpunkt am rech­ten Ort gewe­sen zu sein… und des­halb gefun­den, wonach ich nicht bewusst gesucht habe. Dass ich nun Dinge tun kann, die mir lie­gen und die ich ver­mut­lich auch kann, ist kein Zufall, son­dern das war jah­re­lan­ges Daraufhinarbeiten; Daraufhinschreiben.

Also: ein Jahr Piratenpartei war kein ver­lo­re­nes Jahr, kei­nes, das zu bedau­ern wäre (obwohl ich schon kurz davor war, das Handtuch, bzw. Parteibuchkarte zu wer­fen).

Wie es der Zufall so will traf ich ges­tern ein paar Jungs aus mei­ner Crew und habe wie­der “Appetit” auf mehr pira­ti­sches bekom­men.
Man sieht sich.

Piratische Grüße icon wink Mein Jahr als Pirat

Nic

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Nic

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3 Responses to Mein Jahr als Pirat

  1. [...] This post was men­tio­ned on Twitter by Nic, Nic. Nic said: Neu im Blog: Mein Jahr als Pirat http://goo.gl/fb/sxm9U [...]

  2. glück­wunsch zum 1jährigen….ich habe selbst schon dar­über nach­ge­dacht einer par­tei bei­zu­tre­ten die meine poli­ti­schen ziele ver­folgt. aber lei­der ist es wie so oft im leben…man kauft immer ein gan­zes pro­gramm ob es einem gefällt oder nicht. und bevor ich mich mit einer par­tei “zufrie­den gebe” bleibe ich lie­ber unge­bun­den.

    aber ich muß anerkennen…das pro­gramm der pira­ten klingt schon ver­lo­ckend. ;-) )

    • Stefan sagt:

      @Carsten

      Die Piraten sind gerade dabei, ein neues Programm zu schrei­ben. Du kannst Dich also voll ein­brin­gen und dann eine Partei haben, die auch Deine Ideen ver­tritt.

      Bei Liquid Feedback kannst Du auch als Nichtmitglied sehen, wel­che Themen z.Z. dis­ku­tiert wer­den:

      https://lqfb.piratenpartei.de/pp/area/list.html