Netzpolitik.org schreibt von einer “soge­nann­ten Twitter-Revolution im Iran” – und ver­weist dabei auf eng­lisch­spra­chige Medien.

Nun, ich kann mir da ganz sicher kein objek­ti­ves Urteil bil­den; aber seht Ihr, Leser, das ebenso?
Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass mein/unser Eintreten auch hier in Deutschland der Demokratiebewegung in Iran hilft. Und vor allem: dass es diese Bewegung gibt!

Mittlerweile sind viele Medien etwas kri­ti­scher gewor­den, was die eigene Berichterstattung vor einem Jahr betrifft.

Was dabei mei­ner Meinung nach außer Acht gelas­sen wird: die offi­zi­el­len, staat­li­chen ira­ni­schen Medien wer­den ganz sicher nicht über die Opposition berich­ten. Und auch die deut­schen Medien schwei­gen sich aus. Welche Kanäle, lie­ber Markus, soll man dann nut­zen, um Informationen zu bekom­men?

Nic

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Nic

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7 Responses to Die Demokratiebewegung in Iran nur ein Hirngespinst?

  1. Shanameh sagt:

    Wenn Markus B. die­ser Meinung ist, dann soll er als Berliner ein­fach mal mor­gen zur Demo kom­men und sich davon selbst über­zeu­gen. Es geht hier um Menschen und es geht um Menschenrecht und Demokratie! Bei aller Hochachtung für seine Arbeit; aber hier ist er lei­der blind.

  2. [...] geht – soviel ist denk ich klar – um die Menschen. Es geht um Demokratie und Menschenrechte. Und letzt­lich darum, dass die Opposition in Iran Mittel und Wege fand, ihren Protest [...]

  3. kyur sagt:

    >die deut­schen medien schwei­gen sich aus
    das taten sie wäh­rend der “revo­lu­tion” mit­nich­ten (vgl. iran & hon­du­ras). es gab nur kaum jour­na­lis­ti­sche recher­che, wel­che den name ver­diente. was ent­bin­det dich von quel­len­kri­tik, wenn du andere infor­ma­ti­ons­quel­len nutzt?
    ich meine, die nyti­mes berich­tete aus cairo, bei­rut & toronto. wtf?

    • Nic sagt:

      Ich denke, dass ich genau das sagen kann und muss: “Die deut­schen Medien schwei­gen”. Denn ich ver­folge das seit einem Jahr sehr genau. Ich habe keine Ahnung, was inter­na­tio­nale Zeitungen/Medien dazu geschrieben/verbreitet haben in die­sem Jahr; mein Englisch ist sehr man­gel­haft. Deshalb rede ich auch von den deut­schen Medien.

      Ich rede im Übri­gen nicht von der Zeit vor einem Jahr; da ging es hoch und heiß her – unbe­strit­ten. Und manch frag­wür­dige Quelle wurde genutzt; weil es die ein­zige war.

      Doch immer mehr rückte ein­zig und allein der sog. Atomstreit in den Fokus. Über die Oppositionsbewegung in Iran wird und wurde so wenig berich­tet wie über die per­ma­nen­ten Menschenrechtsverletzungen. Das finde ich schlimm und bezeich­nend.
      Als z.B. Mina Ahadi im Januar im Bundestag zu einem ver­ab­re­de­ten(!) Termin kam, wurde ihr mit­ge­teilt, dass dafür keine Zeit sei… DAS meine ich.

      • kyur sagt:

        >Ich rede im Übri­gen nicht von der Zeit vor einem Jahr
        mit ver­laub, bei den von netz­po­li­tik ver­link­ten tex­ten geht es eben um bericht­er­stat­tung die­ser zeit (steht ja auch in dem von dir gewähl­ten zitat). darum, dass es eine wie auch immer gear­tete “twitter-revolution” nicht gab. es geht um twit­ter, nicht mehr.
        >Und manch frag­wür­dige Quelle wurde genutzt; weil es die ein­zige war.
        eher, weil es oppor­tun war.

        d’accord zum rest dei­ner ant­wort.

        @Peter
        ich bin nicht das erste mal hier.

        • Nic sagt:

          Dank für Deine Rückantwort.
          Ja, ich hab Dich schon ver­stan­den – siehe mei­nen Artikel danach zum Essay von Nasrin Alavi.

          Ich habe das viel­leicht über­be­wer­tet; aber ich bin ziem­lich ver­är­gert dar­über, wie wenig Menschenrechtsverletzungen the­ma­ti­siert wer­den. Und nur über diese Atomscheiss geschrie­ben wird.

          da fällt mir ein: ich habe den kom­plet­ten Text der UN-Resolution hier…

  4. Peter sagt:

    Das ist wie­der so ein typi­sches Problem mit Blogs. Die Leute lesen einen Artikel und bil­den sich ne Meinung. Ich glaube nicht, dass kyur einen dei­ner ande­ren Artikel gele­sen hat.