Tag der Organspende
Neulich habe ich mich noch über den Weltschildkrötentag amüsiert: der heutige “Tag der Organspende” ist da eher ernsthafter.
Jeweils am 1. Samstag im Juni jeden Jahres wird seit 1982 ein bundesweiter «Tag der Organspende» durchgeführt. Viele Selbsthilfegruppen, die Deutsche Stiftung Organtransplantation und andere Institutionen beteiligen sich an Veranstaltungen. Quelle
In der Berliner Morgenpost gibt es zu diesem Anlass einen recht guten – wenn auch etwas tränendrüsigen – Artikel: “Zwischen Tod und Leben”. Stern und Focus haben ebenfalls anlässlich des Tages dieses Thema aufgegriffen (nicht weniger tränendrüsig) – und Aygül Özkan (CDU) sowie Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) machten heute Werbung für Organspenden.
Informativer ist da schon im-Gesundheitswesen.de:
Grundsätzlich verfügt jedes Land, so auch Deutschland, über viel zu wenig Organspender. [...]
Ein Spender kann jedoch Leben retten, denn er kann durchschnittlich drei Patienten das Leben retten, im besten Fall sogar sieben Kranken. Auch die Voraussetzungen sind minimal – es gibt keine Altersgrenze, nur die Organe müssen gesund sein.
Also ich habe einen Organspendeausweis – und auch immer mit dabei. Wer noch?
Für mich ist auch das gelebter Humanismus. Denn wenn ich nicht mehr bin, kann ich so wenigstens anderen helfen zu sein.
Nic
2 Responses to Tag der Organspende

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[...] Tag der Organspende [...]
Daumen hoch dafür, dass Du einen Artikel zur Organspende schreibst!
Ich habe einen Ausweis und kann absolut nicht nachvollziehen, dass man in Deutschland erstmal kein Organspender ist, sondern dieses explizit angeben bzw. dieses durch Angehörige erlaubt werden muss. Ich denke, dass das auch einer der großartigen Verdienste unserer christlichen Vergangenheit in Deutschland und der damit verbundenen Mystifizierung des menschlichen Körpers ist. Es ist an der Zeit das zu ändern!
Und es ist eine Verhöhnung aller Betroffenen, wenn zuständige Minister dazu aufrufen Organspendeausweise stärker zu nutzen um die Organknappheit zu mildern anstatt anachronistische Gesetze abzuschaffen, die diese Knappheit erst auslösen!