Thursday, March 11. 2010
Ich bin überrascht... Doch hätte ich bei Wikipedia schon früher einmal nachgesehen, hätt ich gewusst: auch eine Zamioculcas kann blühen!
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per Mail
Liebe Freunde,
da Irans stellvertretender Staatspräsident, Baghai, anlässlich der ITB morgen um 18-20 Uhr in die Botschaft einlädt, versammeln wir uns am Donnerstag (11.03.2010) zum Protest vor der iranischen Botschaft um 17.30 Uhr (Adresse: Podbielskiallee 67, Dahlem). Wir zählen auf Euch alle, denn diesen Verbrecher dürfen wir nicht einfach so davonkommen lassen.
DIE LINKE Tempelhof-Schöneberg
Wednesday, March 10. 2010
GENF. (hpd) Vom 24. bis 26. Februar fand in Genf der vierte internationale Kongress gegen Todesstrafe statt. Mina Ahadi und Shirin Ebadi waren aus dem Iran dort und haben in einer Panel Diskussion mit zehn anderen Prominenten aus den USA, China und Japan mit einer Delegierten vom Europarat gesprochen.
Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Rede von Mina Ahadi:
Ich bin sehr glücklich hier zu sein, mit Hunderten Menschen, die Tag und Nacht gegen die Todesstrafe kämpfen. Ich denke, alle diese Gesichter sind mir sehr bekannt, ich kenne Sie alle und ich denke, diese Welt mit Menschen so wie Sie wird noch besser sein.
Ich versuche mich vorzustellen: Ich bin Vorsitzende des Internationalen Komitees gegen die Todesstrafe. Leider entstand meine Beziehung mit diesem Wort Todesstrafe nicht nur deswegen, weil ich gegen die Todesstrafe aktiv bin. Sondern ich habe als 14jähriges Mädchen, als ich damals die Schahdiktatur kritisierte, gehört: „Man muss aufpassen, sonst wird man fest genommen und hingerichtet“. Als ich 20 Jahre alt war, wurde meine Wohnung vom Pasdaran, der iranischen Revolutionsgarde, überfallen und mein Mann wurde mit fünf anderen Aktivisten gegen die islamische Regierung dort festgenommen und hingerichtet. Gegen mich wurde damals eine Todstrafe verhängt, die noch heute besteht.
Meine Beziehung geht aber noch weiter als das. Ich bin auch eine Person, in deren Ohren diese Sätze klingeln: „Tante Mina ich werde bald 18 und du musst mir helfen!!!“ Wissen sie wieso? Weil in meinem Land Kinder in der Todeszelle sitzen, die einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag hingerichtet werden. Derzeit betreuen wir 160 dieser Kinder.
Ich bin auch eine Person, die Kinder begleitet, wenn die Mütter dieser Kinder hingerichtet worden sind...
Leider also ist meine Beziehung mit diesem Wort Todesstrafe sehr eng.
Ich bin heute da, weil ich laut sagen möchte: Der Dialog mit den Mördern hat gar nichts gebracht. Diplomatie war ein Deckmantel für einen langsamen Gewöhnungsprozess gegenüber Steinigung und Todesstrafe. Ich bin heute hier und möchte erklären, dass im Iran eine breite Bewegung gegen die Todesstrafe existiert - wir haben sehr viel gearbeitet und es gibt jetzt eine breite Resonanz der Bevölkerung gegen den staatlichen Mord im Iran.
Aber es braucht noch mehr, daher fordern wir:
- Religion und Staat müssen getrennt sein.
- Alle religiösen Gesetze werden abgeschafft.
- Alle Hinrichtungen werden abgeschafft. Steinigung wird sofort verboten.
- Das islamische Regime wird abgesetzt und alle Mörder werden in einem internationalen Gericht zur Verantwortung gezogen.
Für eine Welt ohne Todesstrafe muss man die Bewegungen im Iran, die sich gegen das Regime und gegen die Todesstrafe einsetzen, erkennen und verteidigen.
Mina Ahadi
Der Mann ist wahrlich lernresistent. Je höher der Posten, desto dämlicher die Äußerungen...
Er kann es offenbar nicht lassen; nachdem er letztens Migranten zu einzig Gemüsehändlern erklärte, kopftuchtragenden Mädchen jegliche Intelligenz absprach, Hartz-IV-Abhängigen riet, kalt zu duschen... ist er nun der Meinung " Integration sei eine Bringschuld und wer die deutsche Sprache nicht lernen wolle, müsse das finanziell zu spüren bekommen." (Quelle: Handelsblatt)
Langsam kommt der Mann mir vor, als wäre Sarrazin in der "Partij voor de Vrijheid" des Herrn Geert Wilders - mit Sozialdemokratie hat das ja nun wirklich nichts mehr zu tun. Was allerdings auch ein bezeichnendes Licht auf die Partei wirft, die nicht in der Lage zu sein scheint, den Mann rauszuschmeißen.
Man darf sicherlich darüber nachdenken, wie eine Integration gelingen kann; man muss es sogar! Das ist der Staat, das ist die Gesellschaft den Deutschen mit Migrationshintergrund einfach schuldig. Weil diese Menschen ebenfalls deutsche Staatsbürger sind - oder werden wollen.
Für eine bessere Integration forderte Sarrazin daher ein Umdenken bei der Bildungspolitik. Es müsse gewährleistet sein, dass jedes Kind gerade in den ersten Schuljahren auch wirklich mitkomme aber nicht über einen weiteren Ausbau der Sozialarbeit. „Noch mehr Lehrer und noch mehr Förderung, das funktioniert nicht.“ Nötig seien vernünftige Lehrpläne und eine konsequente Qualitätskontrolle. „Wenn die Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann wird eben das Kindergeld um 50 Prozent gekürzt“, sagte Sarrazin. Quelle: wie oben
Ja, es ist nötig, Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, diese Sprache beizubringen. Ja, es ist bitter nötig um eine Integration zu ermöglichen.
Aber es ist grundlegend falsch, diese Notwendigkeit allein auf die Eltern (die ebenfalls der deutschen Sprache oft nicht mächtig sind) abzuwälzen und mit finanziellen Sanktionen zu drohen.
Was Not tut sind Angebote, Möglichkeiten... Geld. Öffentliche Gelder.
Das und gerade das sollte der ehemalige Finanzsenator Berlins gut genug wissen. Und er sollte ebenfalls gut wissen, dass der Senat gerade in dieser Frage unglaublich versagt hat. Nun jedoch die "Opfer" der Sparpolitik zu "Schuldigen" an der Misere zu machen ist einfach nur widerlich und verlogen.
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Tuesday, March 9. 2010
per Mail
Aufruf!
Liebe Freunde!
Am Dienstag, 16.März findet ab 9:00 Uhr vor dem Berliner Landgericht, Turmstraße 91, 10559 Berlin die Verhandlung gegen die vier Nazis statt, die am 19.September 2009 am U-BHF Rehberge zwei iranische Mitbürger brutal überfallen haben.
Die vier Angeklagten, drei davon sitzen derzeit noch in U-Haft, sollen sich dann am 16.März, 22.März, 01.April, 20.April und 22.April vor Gericht für dieses feige Verbrechen verantworten.
Daher rufen wir alle demokratischen Bürger dieser Stadt auf, an der Protestkundgebung am 16.März 2010 ab 08:30 Uhr - 09:45 Uhr vor dem Landgericht Berlin, Turmstraße 91, 10559 Berlin teilzunehmen.
Wir wollen unsere Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck bringen und unsere Abscheu über dieses feige Naziverbrechen zeigen.
Bitte informiert alle und leitet die Einladung weiter.
Diese Kundgebung soll visuell eindrucksvoll werden. daher bitten wir alle entsprechend Plakate, Transparente etc. mitzubringen. Jeder soll sehen, NAZIS haben in dieser Stadt keinen Platz. Heute nicht, morgen nicht - NIEMALS mehr!
Das Landgericht rechnet mit einem großen Aufgebot an Journalisten, daher ist es wichtig dort vor Gericht zu demonstrieren. Siehe hierzu die Pressemeldung
am Ende der Mail.
Lutz Bucklitsch
Berliner Bündnis Iran
Bündnis Mitte gegen Rechts
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 Diese Überschrift ist SPON entnommen. Der Spiegel informiert, dass die deutsche Bundesregierung sich (endlich) dazu entschließen konnte:
Deutschland nimmt iranische Oppositionelle auf, die aus Furcht vor Verfolgung nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Dies sei am Montag in Absprache mit dem Auswärtigen Amt beschlossen worden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Berlin. Es handele sich um "begründete Einzelfälle".
Ich bin mal nicht so optimistisch und bringe das mit der Petition der Ex-Muslime in Verbindung - aber ein richtiges Signal ist das allemal!
Die Deutsche Welle spricht davon, dass " bei der Entscheidung über die Aufnahme von Iranern [...]mit dem UN-Flüchtlingskommissariat zusammengearbeitet werden" soll.
Wenn schon die Entscheidung der Bundesregierung überraschend ist; die des Teheraner Regimes ist es nicht:
Für solch eine Entscheidung gebe es keinerlei Anlass, dementsprechend sei sie auch nicht korrekt. [...] Außerdem könnten einige Iraner diese Maßnahme «ausnutzen», um in Deutschland zu bleiben.
Nic
Monday, March 8. 2010
Wer mal so richtig begreifen will, dass auch die bei den Piraten derzeit laufende "Gender-Debatte" ihre Berechtigung hat ... der schaue sich einmal diese Webseite an: www.wgvdl.com. Diese Abkürzung steht für "Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?" und vertritt die erstaunliche These:
Gender-Mainstreaming ist Teil einer "political correctness", Teil eines Massen-Konditionierungsprogramms das seinen Ursprung im Kommunismus hat. Totale Gleichschaltung wie z.B. in Orwells 1984 ist das Ziel. Quelle: siehe dort
Gleichberechtigung hat also seinen Ursprung im Kommunismus. Wieder was gelernt. Ich dachte immer, dass die universellen Menschenrechte, wie sie in der UN-Menschenrechtskonvention festgehalten sind, eher nicht kommunistisch geprägt sind. Aber so kann man sich irren.
Die Inhaber der Seite - die sich laut Impressum in Costa Rica befinden - sind da aber anderer Meinung.
Die Seite trieft nur so vor Blödheit, Borniertheit und maskulinem Gefasel (zu empfehlen: das Forum - vorher aber nichts essen). Es gibt also auch Stammtische im Internet... aber dass Leute dort ihr Erbrochenes nach 10 Bier hinterlassen...
So, nun entert mal das Forum und gebt ein paar gute Kommentare ab
Nic
Mit Anmut und Würde
von Resa Mohhabbat-Kar
Iran gehört zu den Ländern, die das Abkommen der Vereinten Nationen zu Frauenrechten (CEDAW) nicht ratifiziert haben. Das ist seit nahezu dreißig Jahren ein Ausdruck der Frauenfeindlichen Politik der Islamischen Republik. Frauen in langen Mänteln und Kopftüchern – das ist das augenscheinlichste Zeichen der Unterdrückung. Doch in kaum einem islamisch geprägten Land haben die Frauen den Kampf um die Gleichberechtigung so leidenschaftlich aufgenommen wie in Iran.
Schon bei der Einführung der Zwangsverschleierung der Frauen in den Jahren nach der islamischen Revolution deuteten die unmittelbar danach auflodernden Massenproteste iranischer Frauen eine der Konfliktlinien an, denen sich die Islamische Republik in den folgenden dreißig Jahren ausgesetzt sehen würde. Gleichzeit aber, und das ist das Paradoxe, sollte jene Verordnung für die breite Masse der Frauen im wahrsten Sinne des Wortes zum Türöffner werden. Da die sittliche Ordnung dank des Schleiers wiederhergestellt wurde, so die Logik des Patriarchats, sprach nichts mehr gegen eine prinzipielle gesellschaftliche Teilhabe der Frauen. Ungeachtet der weiter vorherrschenden Benachteiligungen, wussten sie diese schmalen Zugeständnisse zu nutzen.
Was folgte, war eine der bemerkenswertesten sozio-kulturellen Umwälzungen im gesamten Nahen Osten. Die Schulbildung für Mädchen und Frauen verbesserte sich, die Analphabetenrate halbierte sich in nur zehn Jahren – heute studieren an den iranischen Universitäten über 60 Prozent Frauen. Die Klassenzimmer und Hörsäle bildeten den Nährboden für den Kampf der Frauen gegen grobe Benachteiligung und offene Diskriminierung. Mit der zunehmenden Bildung ging auch eine entsprechende Politisierung der Frauen einher. Schon längst stimmt das westliche Klischee über die unmündige iranische Frau, eingezwängt im engen schwarzen Tschador, nicht mehr. Der Aufwand, den das Regime betreiben muss, um die alte Geschlechterhierarchie aufrechtzuerhalten, wird immer größer.
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Sunday, March 7. 2010
Ich habe aufgeräumt.
Vorher:
Nachher:
Nic
Saturday, March 6. 2010
Gastbeitrag von S.
Iranian bodies in Berlin 19.2.2010 - 12.3.2010
Interview mit dem Galeristen der Werkstattgalerie Mirko Freiwald.
Die Auseinandersetzung mit dem Körper beschäftigt die moderne iranische Kunstszene nicht erst seit Shirin Neshat. Sie ist elementarer Bestandteil der gegenständlichen Kunst, und nicht nur dieser - was ist uns näher als unser Körper?
In Berlin werden in diesen Tagen einige Werke 5 iranischer KünstlerInnen ausgestellt, die das sensible Thema Körper thematisieren.
Mitra Farahani, Fereydoun Ave,Narmine Sadeg, Nikoo Tarkhani und Ramin Haerizadeh zeigen je verschiedene Techniken, andere Motive, unterschiedliche Herangehensweisen bei der Darstellung der Körper. Was sie vereint ist die hohe künstlerische Qualität ihrer Arbeiten und ihre Herkunft, ihre Wurzeln.
Mirko Freiwald, seit 3 Jahren Galerist der Werkstattgalerie in Schöneberg entschied sich aus verschiedenen Gründen, diese Werke in seiner Galerie auszustellen. So sollte es um Kunst aus Iran gehen und schon bald kristallisierte sich heraus, dass das Thema KÖRPER der rote Faden sein würde. Die Zusammenarbeit mit den Kuratoren Edward Lucie-Smith und Janet Rady, SpezialistInnen für Kunst aus dem Nahen Osten, ermöglichte diese spannende Ausstellung, die eine Brücke baut für jene, die sie nutzen möchten - um Einblicke zu bekommen, die über Horrormeldungen über vermeintliche Atombomben weit hinausgehen und die zeigen, dass Iran wohl nicht nur den Wunsch nach einer Atombombe mit der „westlichen“ Kultur teilt (eigene ironische Anmerkung) sondern auch die differenzierte Auseinandersetzung mit Körpern, Sexualität, Tod und Leben, Weiblichkeit und Männlichkeit.
Mirko Freiwald schätzt an dieser Ausstellung besonders die Mischung aus traditionellen Elementen und modernsten Techniken. Ausgedrückt durch z.B. Rostam, (einer Figur aus dem Schahnameh, dem iranischen Nationalepos) der mit den modernen Mitteln der Collage dargestellt wird. Ornamente, die sich auf surrealistischen Bildern wieder finden oder die Aussage: This is not a woman, Titel von Bildern, die er nicht nur für iranische Verhältnisse sondern global bedeutsam findet.
Er bedauert, dass die Auseinandersetzung der deutschen Presse mit dieser Ausstellung bisher sehr auf die politisch brisante Lage in Iran fixiert war und der Kunst, deren qualitative Auswahl eine wundervolle Gelegenheit zu einer anderen als rein politischen, kognitiven Auseinandersetzung mit Iran bietet, kaum Beachtung geschenkt wurde.
 Mitra Farahanis HAMMAM , ein dreiteiliges Werk, das als Raumteiler dient, aber in der Galerie wie ein Altar an der Wand hängt. Freiwald schätzt hier die verschiedenen möglichen Lesarten, die das Bild bietet. Von links nach rechts, wie ein Film (Farahani arbeitet auch mit Film) ; die Präsentation des männlichen Körpers, die für eine so junge Künstlerin einerseits erstaunlich abgeklärt und unterkühlt wirkt, fast respektlos aber von so exzellenter malerischer Qualität ist, dass die BetrachterInnen gefangen sind. Diese flexible Deutungsart stellt einen Vorteil dar, wenn es zu der gefürchteten Zensur bei einer iranischen Ausstellung kommt, denn nur diese lässt den KünstlerInnen die Chance einer Ausstellung.
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Friday, March 5. 2010
Pressekonferenz
„ 177 Atomwissenschaftler fordern Aufklärung und Schutz gegen Folter, Vergewaltigung und Schauprozesse im Iran“
Freitag, den 5. März 11:30 – 12:30 Uhr
Konferenzraum, Otto-Suhr-Instituts, Ihnestr.21, 14195 Berlin, Raum 202
Teilnehmer:
Prof. Dr. Michael Gradzielski, Institut für Chemie, TU Berlin,
Dr. Markus Strobl, Helmholtz Zentrum Berlin
Omid Ebrahimi, Helmholtz Zentrum Berlin
Professor Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt
Professor Dr. Hajo Funke, Otto-Suhr-Institut, Freie Universität Berlin
Sohrab Mokhtari, Schriftsteller, Netzwerk junger Iraner, Berlin
Die Pressekonferenz ist aufgerufen von:
Der Lehrstuhl Politik und Kultur am Otto-Suhr-Institut und
das Netzwerk junger Iraner in Berlin
Anläßlich der Deutschen Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionenstrahlen an Großgeräten (SNI 2010)
Erklärung zu den Konflikten um den Iran
Als Wissenschaftler und vor allem als Atomwissenschaftler beschäftigen wir uns nicht nur mit der Weiterentwicklung der Wissenschaften, sondern auch mit ihren gesellschaftlichen und globalen Folgen.
Wir sind davon überzeugt, dass der naturwissenschaftliche Fortschritt wichtig ist und dem Wohl der Menschen dienen soll. Dies gilt besonders für die ausschließlich friedliche Nutzung der Atomwissenschaft.
Als Wissenschaftler, die von den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht unberührt und an einer friedlichen Entwicklung interessiert sind, treten wir angesichts der jüngsten Entwicklungen im Iran dafür ein, dass die Verletzungen der Menschenrechte im Iran, wie sie die Vereinten Nationen dokumentieren, beendet werden.
Wir sehen einen wichtigen Zweck der Verlautbarungen der iranischen Regierung über ihr Atomprogramm darin, von den Verletzungen der Menschenrechte im Iran abzulenken.
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Nein, ich finde es nicht erstaunlich, das darüber in den Medien so gut wie nicht berichtet wird - nur indymedia.org und Die Rote Fahne erwähnen diese Aktion. Die gutbürgerlichen Blätter wollen die Geschäfte Deutschlands mit dem Verbrecherregime nicht belasten.
Die Polizei forderte [...] diese Plakate wegzunehmen, diese seien eine ?Beleidigung für Cebit- Kunden. Der Protest gegen VertreterInnen eines Terror und ?Todesstrafenregimes wurde also als Beleidigung von "CeBit-Kunden" bezeichnet. Quelle: indymedia.org
Nicht die permanenten Menschenrechtsverletzungen der islamischen Diktatur sind das Problem der deutschen Polizei, sondern offensichtlich das Aufmerksam-Machen darauf. Irgendwas stinkt daran...
Nic
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