Wieder Ausflugsfotos
Ich war mal wieder mit der Kamera unterwegs. Hier vier Fotos von meinem Spaziergang (zum Vergrößern anklicken):
Homöopathie
Das ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Ich habe dazu bisher nichts geschrieben, weil ich davon einfach keine Ahnung habe (nur, die Ahnung, dass es Geldschneiderei ist). Aber diesen Kommentar vom Haekelschwein muss ich hier zeigen:
Quelle des Bildschirmfotos: Twitter
Nic
UNO erklärt Recht auf sauberes Wasser
Während in Berlin um die Offenlegung der obskuren Verträge gerungen wird, die die Berliner Wasserbetriebe und der Senat mit den Investoren abgeschlossen hat, wurde gestern von der UNO (endlich) der Zugang zu (sauberem) Trinkwasser als Grundrecht anerkannt.
So schreibt Telepolis:
Eine deutliche Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten hat die Versorgung mit Trinkwasser als ein Grundrecht anerkannt. 122 Staaten stimmten am Mittwochnachmittag (Ortszeit) für eine entsprechende Resolution der bolivianischen Regierung, deren Abstimmung schon vorab von 33 Ländern gutgeheißen wurde. Zwar votierte niemand gegen das Dokument, 41 Delegationen enthielten sich jedoch, unter ihnen vor allem Industriestaaten wie die USA, Kanada, Großbritannien und Australien. Bei der Stimmabgabe waren 163 der 192 UN-Länderabordnungen anwesend.
Ich frage erst gar nicht, weshalb die Industriestaaten sich enthielten… wenn ich an diesen Typ von Nestlé im Film “We feed the world” denke, weiß ich es.
Wasser kann zwar zum Grundrecht erhoben werden; doch gibt es Leute, die meinen, dass man Rechte käuflich erwerben muss (wie der Nestlé-Typ). Und in diesem Moment ist ein Grundrecht auf Trinkwasser Makulatur geworden. Denn es sind die Armen dieser Welt, denen der Zugang dazu fehlt. Und sie sind es, denen die finanziellen Möglichkeiten fehlen, in PET-Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen. Und es ist jetzt schon deutlich, dass viele Konflikte und Kriege um die Ressource “Wasser” geführt werden; auch wenn gern andere Gründe vorgeschoben werden.
Grundrecht? Menschenrecht? – es bleibt der bittere Nachgeschmack wie von eisenhaltigem Wasser: dieses Grundrecht wird wieder nur für einige gelten.
Nic
Krieg gegen Iran? Hab ich irgendwas verpasst?
Da schreibt RIA Novosti, eine russische Presseagentur heute “Kann Russland Krieg gegen Iran verhindern?”
Wieso sollte Russland einen Krieg verhindern können, von dem zwar ab und an die Rede ist – zuletzt erst wieder, als der CIA-Chef vom Bau der iranischen Atombombe sprach und als eine Flotte von Kriegsschiffen den Persischen Golf erreichte. Aber bisher gibt es – bis auf Fidel Castros Mitteilung, die man getrost unter dem Vermerkt “Altersschwachsinn” abhaken darf – keine Verlautbarungen, dass die USA und ihre Verbündeten (zu denen auch Deutschland gehört) planen, den Iran tatsächlich mit Krieg zu überziehen.
Die “Goldenen Seiten” – ein Blog, der über “Geopolitik und Finanzmärkte” schreibt (und das ziemlich kompliziert) – meint, mitteilen zu müssen:
Ein Krieg mit Iran wird sehr verschieden sein von den vielen Mittel Ost Kriegen der letzen Jahrzehnte. Iran hat die Möglichkeit, die Strasse von Hormuz längere Zeit zu schliessen. Durch dieses Nadelöhr fliessen um die 30% der Weltölversorgung. Für die fragile Weltwirtschaft und Finanzmärkte hätte es enorme Konsequenzen und besonders für den Ölpreis.
Genau, nur um den Ölpreis geht es! Nicht um die Menschen. Die Betroffenen. Die Iraner, die um die Demokratisierung ihres Landes kämpfen. Tut mir leid, aber ich bekomme bei der rein wirtschaftlichen Sicht auf die Dinge einfach nur immer das kalte Grausen.
Und nun also RIA Novosti:
Das Bloghaus auf der Titelseite
Das Bloghaus ist vom Start an bei Paperblog gelistet – das sieht aus wie eine Zeitung im Netz und “sammelt” online-Beiträge aus Blogs (die sich dort angemeldet haben oder wurden).
Seit gestern ist ein Artikel von mir auf der Titelseite von Paperblog:
Nic
Ankündigung: Layoutwechsel
Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich in den kommenden Tagen das Design des Blogs ändern (müssen). Das aktuelle Design scheint zu kompliziert aufgebaut zu sein für mobile Geräte. Obwohl die entsprechenden Plugins eingerichtet sind, wird das Bloghaus auf I-Pads und Palm-Geräten nicht korrekt dargestellt.
Ich werde versuchen, ein einfacheres Design zu finden (Vorschläge erwünscht!) und die Farben so anzupassen, wie sie bisher benutzt werden.
Nic
Wikileaks ist böse, unwichtig und anmaßend
Wie heißt es so treffend? Welche Hunde bellen?
Stimmt, die, die sich getroffen fühlen. In diesem Falle eher: betroffen. Denn wundert es irgendwen, dass nun dem Wikileaks-Begründer Julian Assange und seiner Crew jetzt vorgeworfen wird, anmaßend zu sein?
Als am Sonntag Wikileaks geheime Dokumente des Afghanistan-Krieges veröffentlichte, war das Geschrei und die Empörung groß. Die Einen waren der Meinung, dass Wikileaks verboten gehöre, weil es die “Sicherheit der USA und der Soldaten” gefährde, die Anderen hielten das für eine echte Großtat von außerparlamentarischer Demokratie (zu denen gehöre ich).
Und nun wird – erwartungsgemäß – abgewiegelt:
Inzwischen allerdings zeigt sich, dass die der Website Wikileaks zugespielten und zeitgleich von “New York Times”, der Londoner Tageszeitung “The Guardian” und dem Magazin “Der Spiegel” ausgewerteten Geheimunterlagen bei Weitem weniger sensationell sind als zunächst vermutet. (Quelle: Welt-Online)
Es ist wie ein Gesetz: erst große mediale Aufregung, dann folgt das Abwiegeln und später das (mediale) Vergessen.
Doch man schaue sich die Begründung der WELT einmal genauer an:









