September 3rd, 2010

Von Minaretten, Kopftüchern und Rütlischülern: Bilder eines neuen Rassismus

[per Mail]

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

“Von Minaretten, Kopftüchern und Rütlischülern: Bilder eines neuen Rassismus”

am Dienstag 21. September um 18 Uhr in der Werkstatt der Kulturen (Wissmannstraße 32, U Hermannplatz)

mit:
Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung (IMV)
Prof. Dr. Werner Schiffauer, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Ob Bildungspolitik, Kriminalität, soziale Stadtentwicklung oder internationaler Terrorismus: bei all diesen Themen dauert es nicht lange, bis über die Muslime und den Islam diskutiert wird. Nicht erst seit Thilo Sarrazin verbreiten Politik und Medien Bilder einer vermeintlich rückständigen und gewaltbereiten Religion. Seit Jahren dient das Feindbild Islam als Rechtfertigung für Krieg und Besatzung in Afghanistan, Irak und anderswo. Und immer wieder muss der Islam als Erklärung für Jugendgruppengewalt, Frauenunterdrückung, Homophobie und vieles mehr herhalten. Antimuslimischer Rassismus ist zur Gefahr für das gesellschaftliche Miteinander in ganz Europa geworden. In der Schweiz stimmte per Volksentscheid die Mehrheit für ein Minarettverbot, in Frankreich und Belgien wurde ein “Burka-Verbot” beschlossen, in Deutschland wird über beides diskutiert. Neonazis und so genannte Pro-Bewegungen wie “Pro Deutschland” greifen die Debatten dankbar auf. Trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung war der Mord eines NPD-Sympathisanten an der Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdener Gerichtssaal im Juli vergangenen Jahres.

September 3rd, 2010

Laubfrosch

wie das gestrige Foto des Schwalbenschwanzes heute wieder ein hervorragendes Tierportrait: ein Laubfrosch

laubfrosch

“Grinst der?”

Foto: Rüdiger Weida

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September 2nd, 2010

Regenbogen über der Stadt

gerade eben fotografiert:

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September 2nd, 2010

Fotos der Übergabe der Petition

Da ich selbst leider nicht dabei sein konnte, aber die Übergabe der Petition zur Freilassung Shiva Nazar Aharis durch Reporter ohne Grenzen hier im Blog angekündigt habe, freut es mich sehr, hier ein paar Fotos von der Aktion heute zu zeigen. Die Fotos (und noch einige mehr) sind bei Facebook veröffentlicht worden. (Fotos zum Vergrößern anklicken)

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September 2nd, 2010

Noch ein soziales Netzwerk?

Ja, noch eines… aufmerksame Betrachter (ich will nicht sagen: Leser) des Blogs werden womöglich ganz unten schon den RSS-Feed meines tumblr-Blogs.

Ehrlich, ich weiß noch immer nicht so ganz genau, was ich mit diesem Mehr anfange; zumal ich das Gefühl habe, dass es dort nur englischsprachige Micro-Blogs gibt.

Blogging-Plattformen wie WordPress oder Blogger.com sind ohnehin schon auf möglichst einfache Bedienung ausgelegt; Tumble-Log-Dienste wie Tumblr versuchen, dem noch einen draufzusetzen. Bei diesen Diensten geht es vor allem darum, möglichst schnell und einfach Web-Fundstücke, also Bilder, Zitate, Links, Video- oder Audiodateien zu (re)publizieren. (Spiegel)

Tumblr sieht nach eigenen Angaben “Platz zwischen Twitter und Facebook”. Laut einer Statistik von Web-Analysten Quantcast konnte die Blogging-Seite seit Februar dieses Jahres ihre Page Views von rund 800 Mio. auf etwa 1,5 Mrd. fast verdoppeln. (PC-Welt)

Schau ma mal, ich sehe es als Test an… denn ich benutze ja sowohl Twitter als auch Facebook.

Nic

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September 2nd, 2010

Schwalbenschwanz

mit freundlicher Genehmigung des Fotografen, Rüdiger Weida:

schwalbenschwanz

“Auf diesen Schnappschuss habe ich lange gewartet. Es hat ewig gedauert bis der Gute sich endlich auch mal auf die Blüte gesetzt hat, auf die ich meinen Apparat eingestellt hatte.”


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September 2nd, 2010

Scheinhinrichtung von Sakineh Ashtiani

[per Mail]

Am 28. August, im Zusammenhang mit der weltweiten Protestaktion, gegen das Steinigungs- und Todesurteil, die in rund 111 Städten der ganzen Welt gleichzeitig stattfand, haben die Behörden des Gefängnisses von Tabriz Sakineh mitgeteilt, dass sie zum Anbruch des folgenden Tages, den 29. August hingerichtet wird. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie ihr Testament schreiben dürfe. Sakineh begann zu weinen und schrieb ihr Testament. Sie wartete die ganze Nacht auf ihre Exekution. Sie wartete darauf, von den Gefängniswächtern zu dem Ort der Exekution hingeführt zu werden. Ihre Freunde im Gefängnis zeigten ihr tiefstes Mitleid und versuchten Sakineh zu trösten und zu beruhigen. Jedoch bis zu diesem Zeitpunkt, den 29. August gegen Mittag, fehlten jegliche Informationen über die Vollstreckung. Es macht den Anschein, dass die Islamische Republik, trotz des immensen internationalen Drucks, den Eindruck erwecken wolle, sie beuge sich der Weltmeinung nicht.

In Bezug auf Häftlinge die zum Tode verurteilt sind, verurteilen das internationale Komitee gegen Steinigung und das internationale Komitee gegen Hinrichtung, nachhaltig das abscheuliche und verbrecherische Verhalten des islamischen Regimes. Diese (vorgetäuschte Vollstreckungsvorbereitung) zeigt das Fehlen von Menschenrechten für Gefangene. Um Häftlinge einzuschüchtern und psychisch zu foltern hat das Regime jahrelang die Drohung von Vollstreckung des Todesurteils ausgeübt. Azar Bagheri, eine junge Frau sitzt seit 4 Jahre im Gefängnis und wartet auf ihre durch Steinigung bevorstehende Hinrichtung. Mit 15 Jahren wurde sie für den Ehebruch schuldig gesprochen.
Bereits zweimal ist sie einer getäuschten Hinrichtung unterworfen worden, wobei sie in einem Tuch gewickelt, als Bereitstellung für die Steinigung, in der Erde begraben wurde, um dann doch befreit zu werden. Das Ausmaß der Verbrechen dieses Regime kennt keine Grenzen.

Oppositionen durch die iranische Bevölkerung und Menschen weltweit ist die einzige Möglichkeit dieses Regime zu stoppen und den Menschen im Iran endlich Freiheit zu gewähren und die ganze Welt von diesem bedrohlichen islamischen Regime zu befreien.

September 1st, 2010

30 und 40

Jahres-Jubiläen gibt es heut zu feiern. Gäbe es, wenn es relevant wäre.

Vor 40 Jahren wurde ich eingeschult (nein, es gibt kein Foto des kleinen, häßlichen Jungen mit der viel zu großen Brille und der viel zu kleinen Zuckertüte).

Und vor 30 Jahren? Begann mein Berufsleben. Seit 30 Jahren in Brot und Lohn – und beim zweiten Arbeitgeber. Eine lange Zeit…

Ich trink jetzt mit mir nen Whisky und setz mich in die Ecke, um über mein Leben nachzudenken…

Nic